Acryl Wandbild von Saal

Vor einigen Wochen hatte die Firma Saal GmbH mal wieder eine tolle Aktion ins Leben gerufen. Die „Wandbild Erfahrungsbericht Aktion“ an der ich mich sehr gerne beteiligt habe. Ich bin ja ehrlich gesagt schon seit Jahren treuer Kunde der Firma Saal – weil ich einfach mit der Qualität vollstens zufrieden bin. Egal ob es nur ein kleiner 20x30cm Abzug oder ein umfangreiches Buch ist, für meinen Geschmack stimmt die Qualität.

Dieses mal war es aber so, dass man sich ein Wandbild auf dem Medium seiner Wahl zukommen lassen konnte und ich habe mir somit meinen allerersten Acryl Print anfertigen lassen.

Wie beim letzten mal mit dem Fotobuch habe ich auch dieses mal wieder erst am Freitag Abend nach 22 Uhr meine Datei über die Saal Bestellsoftware auf den Server hochgeladen. Ausgesucht/gewählt habe ich einen Acryl Print im Format 100x50cm welcher dann irgendwann einmal über meinem Schreibtisch landen sollte. Der Bestellvorgang funktionierte wie gewohnt reibungslos, das war am Freitag den 17.2.2017 und am Montag den 20.2.2017 um 8:10 Uhr erreichte mich eine Mail von Saal mit der Nachricht: Ihr Auftrag wurde soeben versendet. Das ist schon der blanke Wahnsinn…

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Wie erwartet war das riesige Paket dann am Dienstag vormittag bei mir daheim. Die Verpackung war sehr robust und stabil, keine eingedrückten Ecken oder dergleichen. Ich legte das große Paket auf den Boden und schnitt riss die Verpackung vorsichtig mit den dafür vorgesehenen Aufrissbändern auf, damit ich auch ja nichts beschädige – ich kann ja schlecht durch den Karton kucken.

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Und da lag es dann auch schon, in einer schönen weichen, samtigen Schaumstoff Folie eingewickelt – mein erstes Acryl Bild. Ich wickelte das weiche Zeug natürlich gleich mal ab um das Endprodukt zu begutachten.  Unter der Schaumstoff Folie war das Bild dann noch einmal zusätzlich mit einer Art „Frischhaltefolie“ eingewickelt. Alle Achtung – da hat sich aber jemand Mühe gegeben – was ich natürlich absolut positiv meine!

Also raus aus der Frischhaltefolie mit meinem Print… Das Bild muss atmen. Das Produkt ohne „Wickelfolien“ fühlte sich total wertig und lecker an – das freute mich total, dass es so kam wie ich es mir vorgestellt/gewünscht hatte. Ein richtig edles Wandbild.

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Ich habe mir dazu noch die simpelste Aufhängung dazu bestellt die selbstverständlich auch gleich mit in der Verpackung war. Die Aufhängung besteht aus zwei Metallplatten die mit einem bereits vorgefertigten Klebeetikett bezogen waren, dazu lagen noch zwei Gumminippel mit drin die für den akkuraten Abstand im unteren Bereich des Bildes zur Wand zuständig sind. Somit kann das Bild auch wirklich mit gleichmäßigen Abständen an der Wand hängen. Ich habe das alles noch am selben Abend schön sauber ausgemessen und verklebt, damit jedes Klebeteil auch schön sauber und akkurat sitzt/klebt. Ja – da bin ich dann schon mal pingelig… Danach durfte der Acryl Print sich erst einmal ein paar Tage mit seiner Umgebung vertraut  machen bis ich ihn dann eine Woche später endlich an meiner Wand, über meinem Schreibtisch angebracht habe!

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Und ich bin richtig happy damit – A liebe ich diese Aufnahme und B bin ich total fasziniert von diesem Acryl! Nach dem abziehen der letzten Front Schutzfolie die ich beim Aufhängen noch dran gelassen habe dachte ich echt – ich fall vom Stuhl – brutal! Was für ein irre schöner Anblick dieses Materials – ich bin echt baff wie klasse so etwas aussieht! Ich glaube echt dass ich mir wohl nichts anderes mehr anfertigen lasse. Acryl oder ein Print im Rahmen – die für mich edelsten Endprodukte eines Fotos!

Hiermit möchte ich mich ganz herzlich beim Saal GmbH Team für dieses wunderschöne und qualitativ hochwertige Acryl Bild bedanken! Macht weiter so! Danke!


Das SAAL Fotobuch

Ich hatte neulich die Möglichkeit, ein Fotobuch bei SAALDIGITAL kostenfrei zu testen.

Was soll ich sagen… Ich habe mich für ein Fotobuch im quadratischen Format entschieden, sodass ich letztendlich beim öffnen der Buchseiten immer schöne große Panorama Aufnahmen vor mir habe. Was hierbei das knifflige ist, ist der Übergang der Seiten. Hat man ein gebundenes Buch, dann hat man einen häßlichen Spalt zwischen den einzelnen Seiten! Aber genau DAS habe ich eben bei meiner Variante eben nicht und das finde ich richtig klasse. Da ich aus der Druckbranche komme, weiß ich natürlich wie so etwas funktioniert und perfekt gemacht ist – und DAS hier ist perfekt gemacht! Ich habe das Buch selbstverständlich handwerklich (auch wenn es maschinell produziert wird) und anhand der Bildqualität meiner gedruckten Bilder betrachtet. Was mir sofort auffiel war, dass es absolut präzise verarbeitet war. Alle Maße/Abstände vom Inhalt zum Cover waren perfekt und akkurat – TOP! Keine Seite oder Seiten die aus der Reihe tanzt oder tanzen, wirklich sehr sehr edel.
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Die Druckqualität der einzelnen Bilder waren wie nicht anders zu erwarten wie immer perfekt. Keine „Rotzbremser“ oder sonstige Fehler beim Druck – TOP!saal-ringer-3
Just for fun habe ich mir zu jedem Bild einen Titel und den Aufnahmeort mit drucken lassen, im digitalen Layout habe ich mir diesen Titel immer auf ein und die selbe Stelle gesetzt – das schönes daran ist, im Endprodukt ist es genauso!saal-ringer4

Ich wüsste jetzt im Moment echt nicht was ich noch dazu sagen könnte! Weil es perfekt ist und es genau SO bei mir ankam, wie ich es mir vorgestellt und erhofft hatte!saal-ringer-5

Ach ja – da fällt mir noch etwas ein… Das darf ich nicht vergessen.
ACHTUNG: Ich habe das Buch mit der kostenfreien SAALDIGITAL Software an einem Donnerstag Abend erstellt, die Dateiübertragung von einigen hundert MB habe ich recht spät gestartet, irgendwann nach Mitternacht. Heißt also, Freitag früh hatte das Team von SAALDIGITAL die Daten für die Produktion – am Samstag war das Buch in meinem Briefkasten!!! HALLOOOO – das ist echt der blanke Wahnsinn!

Vielen Dank dafür liebes SAALDIGITAL TEAM!

PS: ich habe mich durch den Fotobuchtest dazu verpflichtet ein kurzes Statement dazu abgeben – nur welches Statement bleibt mein Ding. Da ich aber überzeugt bin von dem was ich sehe und fühle fällt mein „Bericht“ positiv aus!

#saaldigital


Faszination Milchstrasse

Jeder ambitionierte Hobby Fotograf oder Landschaftsfotograf möchte sie doch gerne einmal selbst fotografieren und somit bildlich festhalten – die Milchstrasse. Stimmt´s oder hab ich Recht?! Ich weiß doch wie das ist…

Was braucht man denn, um die Milchstrasse gut ablichten zu können? Was wir dazu brauchen steht auf einem anderen Blatt Papier aber ich kann euch sagen was von Vorteil wäre oder aber auch wie ich an die Aufgabe ran gehe.

• Das Objektiv

Beim Vorhaben Milchstrasse ein ganz entscheidender Faktor! Ich bevorzuge hierfür meine FUJINON XF Objektive mit einer Lichtstärke von 1.4 um das maximale an Licht, durch mein Objektiv auf den Sensor zu bekommen und selbstverständlich um die Verschlusszeiten recht kurz zu halten, um eine punktförmige Abbildung der Sterne zu erreichen – und keine Startrails. Mir ist bewusst, dass solche Objektive ein bisschen mehr kosten als welche mit Anfangsblende 4 oder so etwas in der Art. Objektive kauft man aber in der Regel nur einmal, während man die Bodys meist gegen neuere Nachfolgemodelle austauscht. Es wäre also vielleicht doch mal eine Überlegung wert oder?

• Das Stativ

Eine solche Aufnahme der Milchstrasse zu realisieren funktioniert einfach nicht ohne ein vernünftiges und stabiles Stativ. Auch wenn es wie in meinem Fall hier nur 15 Sekunden Belichtungszeit waren – es wäre ohne Stativ nicht möglich gewesen.

• Die Kamera

Die Kamera ist in diesem Fall ehrlich gesagt drittrangig für mich. Warum? Ganz einfach, aktuelle Modelle die im High ISO Bereich arbeiten können sind selbstverständlich von Vorteil um ein astreines und sauberes Ergebnis zu erhalten. Kameras die vielleicht bis maximal 6400 ASA/ISO gehen können aber die Milchstrasse genauso gut ablichten! Klar rauscht es da eventuell ein klein wenig aber hey – das sind eine Million kleiner weißer Punkte (Sterne) auf dem Bild, da fällt das Rauschen nicht sooooo sehr auf. Man kann ja bei der RAW Entwicklung ein klein wenig den Luminazregler bewegen und schon wird das Rauschverhalten viel besser! Probier es aus, es ist in der Tat so!

Und da hätten wir sie nun, die drei wichtigsten Sachen wobei wie bereits erwähnt Punkt 1 und 2 die wichtigsten sind. Punkt 3 ist ja eh schon mal Grundvoraussetzung um die anderen Punkte in Betracht zu ziehen.

Ich habe euch hier mal mein originales RAW File und mein fertig entwickeltes RAW File als Before/After bereitgestellt. Zieht den Schieber ruhig ein paar mal hin und her. Sollte das Bild nicht gleich sichtbar sein, bitte einfach im Browser die Seite aktualisieren!

Milchstrasse RAW File Milchstrasse-Christian-Ringer-Photography

Lightroom Protokoll Milchstrasse

Wir stellen fest, das fertige Bild sieht doch viel spektakulärer aus als das unangetastete RAW. Wer es wie gesagt schon mal versucht hat die Milchstrasse abzulichten, der wird mir Recht geben. RAW Files der Milchstrasse sehen eigentlich fast immer so fad aus. Man hat sie nämlich immer nur spektakulär im Kopf, von Bildern die man schon mal irgendwo im Internet oder in Zeitschriften gesehen hat.

Ich kann euch also versichern, in jedem Milchstrassen Bild das annähernd oder so ähnlich aussieht wie mein fertiges Bild steckt eine sehr intensive Entwicklung des RAW´s! Ich muss aber dazu sagen – zumindest für meinen Geschmack sehr intensive Entwicklung denn so lange fummel ich normalerweise nicht an meinen RAW Files herum. Das dauert mir A zu lange und B fallen diese ganzen Vorgänge ansonsten eh nicht an – oder zumindest nur ein Bruchteil davon. Ich bin ehrlich gesagt selbst ein wenig erschrocken als ich gesehen habe wie lang das Protokoll geworden ist.

Das Lightroom Entwicklungsprotokoll habe ich euch hier auch einmal mit beigefügt, damit könnt ihr genau sehen und nachvollziehen was ich da alles in Bewegung gesetzt habe um eine richtig knackige und spektakuläre Milchstrasse ans Licht zu bringen.

Man darf aber nicht vergessen – es handelt sich einzig und allein um eine RAW Entwicklung! Das heisst, die Infos die ans Tageslicht kommen stecken alle in diesem einzigen RAW – man muss sie nur gezielt ausarbeiten. Ein besonderes Rezept habe ich aber hierfür ehrlich gesagt nicht, das mach ich einfach nur nach eigenem Geschmack und Gefühl.

Was ich damit sagen will ist: Wenn eure ersten RAW Files der Milchstrasse auch so fad aussehen wie zum Beispiel das meine, dann seid nicht enttäuscht weil es so bescheiden aussieht – es sieht nun mal so aus. Entwickeln und probieren, dann wird das schon!

Ich wünsch viel Erfolg und vor allem Spaß – beim Projekt Milchstrasse.

Euer Christian

PS: hier noch die EXIF/Kamera- Aufnahmedaten von genau diesem Foto.Kameradaten-Milchstrasse

 


I AM – back to the roots

Man sagt ja immer: Never change a running system. Aber – Ausnahmen bestätigen die Regel und nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Kurzum, ich habe es doch tatsächlich durchgezogen und habe das Kamerasystem mit allem was dazu gehört gewechselt. Ich war Jahre lang überzeugter NIKON Fotograf und stand auch immer hinter diesem Hersteller. Canon, Pentax etc. haben mich ehrlich gesagt nie so richtig interessiert, auch wenn diese Hersteller genauso gute Kameras auf dem Markt haben – aber ich war eben mit meinen NIKON Sachen, die ich hatte immer ganz glücklich und zufrieden.

Nun ist es aber so, dass mir dieser ganze Konsumterror um diese Boliden und dieses insgeheime Kräftemessen einfach auf den Keks geht. Hinzu kommt der irrsinnige Wert den man mit sich herum schleppt und das nicht zu verachtende Gewicht das solch eine komplexe Fotoausrüstung mit sich bringt. Es muss ja unbedingt eine Vollformat Kamera sein, alles was darunter ist – ist ja nicht würdig. Meint man zumindest immer, was aber völliger Nonsens ist. Ich habe in den letzten Monaten und Jahren einige Fotografen kennenlernen dürfen, die allesamt ihr Brotgeld damit verdienen – also davon leben. Was soll ich Euch sagen, 85% davon sind mit völlig normalen APS-C Sensoren/Kameras unterwegs. Es geht also auch! Als ich deren Fototaschen gesehen habe dachte mir oft – unglaublich, mit solch einen „Spielzeug“ verdienen die ihren Lebensunterhalt und ich, wo ein paar mal im Jahr auf Fotoexkursionen bin schleppe mindestens das zehnfache an Wert und das vierfache an Gewicht mit mir mit. Da läuft doch etwas nicht ganz rund… Das war zum Beispiel einer der Gründe, warum ich mir mal etwas mehr Gedanken um meine ganze Fotoausrüstung gemacht habe.

FUJIFILM S5pro

FUJIFILM S5pro

Als ich eines abends im Internet auf einschlägigen Fotoseiten unterwegs war stieß ich auf eine Werbeanzeige von FUJIILM – FUJIFILM? Ja – FUJIFILM! Da ich ja zu Beginn meiner fotografischen Laufbahn schon mit FUJIFILM unterwegs war, klingelten meine Alarmglocken. Damals war ich stolzer Besitzer einer FUJI S3pro, für damalige Verhältnisse eine legendäre Kamera, die dann von der FUJI S5pro abgelöst wurde – mir aber irgendwie nicht so recht taugte und

ich dann einfach wieder zurück zur S3pro bin und wieder happy war. Ich habe damit zwei mal die USA für mehrere Wochen bereist und war damit auch noch anderweitig auf unserem Planeten unterwegs. Die Files von dieser Kamera schau ich mir auch heute noch gerne an – weil sie einfach klasse sind. Ich erinnere mich noch ganz genau, als ich damals im Zion Nationalpark in den USA auf der Brücke stand um den Merced River und den Watchmen zu fotografieren. Neben mir stand ein weiter Fotograf der eine Belichtungsreihe nach der anderen duchgeballert hat und ehrlich gesagt habe ich innerlich darüber geschmunzelt. Ich habe ihn dann einfach mal angesprochen und gefragt was er da macht, und er sagte ganz lässig und cool: „I´m making a HDR.“ Ah, very nice… und ich positionierte meinen Filter, stellte meine Kamera ein und drückte ab – FERTIG. Der Kollege kuckte damals recht fassungslos auf mein Display und konnte es nicht so ganz glauben, dass dieses Bild auf dem Display aus nur dieser einen einzigen Aufnahme besteht. That´s it – ist aber so. Die FUJI Apparate waren damals schon für ihren wahnsinnig tollen Dynamikumfang und ihre saftigen Farben bekannt, das konnte man manchmal selbst nicht glauben was da für wunderbare Files produziert wurden. Aber jetzt Schluss mit diesen alten Erinnerungen – FUJIFILM hat eine neue Kamera angekündigt.

X-PRO2 ist ihr Name, geboren im Jahre 2016.

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 10-24mm XF

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 10-24mm XF

Als ich dieses Kameragehäuse sah wurde mir schon warm ums Herz und noch neugieriger auf das, was in dieser Kamera steckt. Ich habe alle möglichen Seiten im Internet durchforstet und alles nur mögliche über diese Kamera aufgesaugt und mich immer mehr und mehr auf dieses ultra geile Teil eingeschossen.

Ich war hin und weg von dem was ich gesehen und gelesen habe und ich dachte mir – da hat FUJIFILM einen Volltreffer bei mir gelandet. Ein relativ kleines, unscheinbares Schwarzes Brikett, ohne Spiegel, ohne Schnick Schnack aber mit ordentlich Dampf im Gehäuse und dabei völlig unscheinbar. Die X-PRO2 ähnelt vom Aussehen her einer Leica, man nennt sie auch die Leica für arme. Aber mich persönlich hat dieses Teil echt heiß gemacht, dass ich zu mir sagte: „ich hole mir jetzt erst einmal den Vorgänger, die X-PRO1 und schaue erst einmal wie ich damit zurecht komme und was das Teil so ausspuckt bevor da holter di polter einen Systemwechsel durchführe.“ Gesagt getan – als ich die Kamera das erste mal in der Hand hatte war es eigentlich schon so gut wie geschehen (der virtuelle Systemwechsel) weil sich alles so fertig und massiv und einfach nur gut anfühlte. Das Feeling war einfach da, so beschreibe ich es jetzt einfach mal.

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 10-24mm XF

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 10-24mm XF

Als ich dann das erste mal damit draußen war musste ich mich natürlich schon erst an die Handhabung umgewöhnen, aber das dauerte nicht lange und ich hatte die ersten Aufnahmen damit gemacht. Als „Testmotiv“ musste der Dom vor meiner Türe herhalten, den ich ja schon so oft abgelichtet habe und wahrscheinlich auch noch weitere 50 mal fotografieren werde.

Nun war es so weit, ich sah zum ersten mal die Bilder eine FUJIFILM X-PRO1 auf meinem Monitor und freute mich wie ein kleines Kind über das was ich da sah. Ich freute mich innerlich, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und dieses Kamerasystem einfach versucht habe! Ich war und bin noch immer hin und weg von dem, was diese alte Dame für astreine Files produziert.

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 35mm 1,4 XF

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 35mm 1,4 XF

Ich behaupte auch das die X-PRO1 mit ihren 16MP der NIKON Df mit 16MP bei normalen Lichtbedingungen in keinster Weise hinterher hinkt. Ich habe ja den direkten Vergleich und kann nicht wirklich einen enormen Unterschied feststellen. Was sagt uns das in meinem Fall – Bye bye NIKON and welcome back FUJIFILM. Ganz so schnell ging es natürlich nicht aber ich habe wirklich einige Zeit damit verbracht mich mit der Kamera und den Bildern auseinander zu setzen, in Situationen wie nachts in der Altstadt mit den vielen Laternen, bei Sonnenuntergang und dergleichen habe ich die FUJI X-PRO1 immer bis an ihre Grenzen getrieben und sie hat sich jedes mal völlig unscheinbar der Situation gestellt und mir das geliefert, was ich mir vorgestellt habe und mein Gefühl bestätigt.

Das Ende vom Lied, ich habe nun meine komplettes NIKON Equipment verkauft – alles Gläser, beide Bodys und Krimskrams, alles weg und bin nun wieder da gelandet, wo ich damals angefangen habe – bei FUJIFILM. Und ich bin happy, denn ich habe Spaß und Freude mit dem FUJIFILM Equipment das ich mir jetzt ins Haus geholt habe. Das Feeling mit dieser FUJI Kamera ist einfach nur unbeschreiblich – für mich persönlich natürlich, und sind wir doch mal ehrlich – das ist es doch was es auch ausmacht, der Spaß an der Sache! Mein f-stop Rucksack hat jetzt das kleine ICU verpasst bekommen, darin finden alle meine neuen FUJINON Objektive ihren Platz inklusive der Kamera selbst. Die andere Hälfte des Rucksacks kann ich jetzt bei Wanderungen oder Ausflügen mit Wechselkleidung etc. bepacken und habe alles dabei was ich brauche.

Im Gegenteil, ich habe jetzt sogar noch mehr Objektive als vorher – weil die FUJINON Objektive absolut astrein und tip top sind. Chromatische Aberration – was ist das? Das ist bei FUJINON XF Objektiven ein Fremdwort, genauso wie Flair oder sonstiger lästiger Beigeschmack bei anderen Objektiven die zudem noch weit teuerer sind als die FUJINON XF Objektive.

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 10-24mm XF

FUJIFILM X-Pro1 • FUJINON 10-24mm XF

Der ein oder andere ist jetzt sicherlich neugierig geworden, zumal mich ja auch schon einige Mails erreicht haben, von Fotokollegen die meinen NIKON Ausverkauf mitbekommen haben – was ich denn jetzt in meinem f-stop Fotorucksack mit mir trage. Das kann ich Euch gerne sagen… Aktuell befindet sich die FUJIFILM X-PRO1 in meinem Rucksack und dazu folgende Objektive, • FUJINON XF 10-24mm f/4 • FUJINON XF 14mm f/2,8 • FUJINON XF 16mm f/1,4 • FUJINON XF 23mm f/1,4 • FUJINON 18-55mm f/2,8/4 • FUJINON 35mm f/1,4 • und das FUJINON 60mm f/2,4. Die X-PRO2 die in den kommenden Tagen auf dem Markt erscheinen wird ist vorbestellt und wird somit meine neue Hauptkamera mit der ich in Zukunft unterwegs sein werde. Ehrlich gesagt freue ich mich schon richtig darauf die X-PRO2 bald in den Händen halten und nutzen zu dürfen! Die X-PRO1 hat dann aber auch noch Platz in meinem Fotorucksack und somit werde ich die auch als Backup Kamera oder für Timelapse Spielereien behalten. I´m happy to be now a FUJIFILM X-PHOTOGRAPHER.

Nachtrag (29.02.2016)

Da ist sie nun – die neue X-Pro2 auf die ich mich so sehr gefreut habe.

X-Pro2-Body-Christian-Ringer-Photography

X-Pro-2-Body-Christian-Ringer-Photography

X-Pro2-Christian-Ringer-Photography

Und hier sind die ersten Bilder die ich mit diesem wundervollen Werkzeug aufgenommen habe.

Hopfensee-Christian-Ringer

FUJIFILM X-Pro2 • FUJINON XF 10-24 @ 10mm • f/13 • 200 ASA • 30 Sekunden

Hopfensee-Christian-Ringer-Photography

FUJIFILM X-Pro2 • FUJINON XF 16mm • f/11 • 100 ASA • 20 Sekunden

Hier geht´s zur X-Pro1 & X-Pro2 Galerie. Alle Bilder die dort zu sehen sind werden mit den besagten Modellen aufgenommen. Viel Spaß beim Sichten.

Viele Grüße, Christian Ringer

 


MFT Systemkamera – warum das einfach nichts für mich ist…

Ich habe mich vor einiger Zeit etwas dazu verleiten lassen, mir dann doch einmal eine kleine, spiegellose Systemkamera ins Haus zu holen. Zusätzlich zu meiner digitalen Spiegelreflexkamera von Nikon habe ich mir die Olympus OM-D E-M5 MarkII besorgt, um einfach eine kleine starke Kamera für immer dabei zu haben. Zugegeben, die kleine Olympus ist schon ein richtig schönes Gerät in ihrem Retro Design zumal sie auch kein spürbares Gewicht mit sich bringt, im Gegensatz zu meiner Nikon Df oder D3s. Von den Objektiven für die Olympus mit MFT Anschluss ganz zu schweigen, die wiegen nämlich wirklich nur einen Bruchteil von dem, was meine Nikon Gläser auf die Waage bringen. Im Grunde genommen schon gleich mal ein schlagkräftiges Argument für eine kleine Systemkamera, wenn man auf das Gewicht achtet. Der direkte vergleich einer Systemkamera zu einer digitalen Spiegelreflexkamera ist zugegeben schon etwas Unfair. Man macht es aber ganz automatisch, wenn man beide Systeme zur Hand hat. Auf die Idee kam ich aber ehrlich gesagt erst, als bei den ersten Bildern mit der Olympus so seltsame Phänomene auftraten. Anfangs dachte ich, es liegt am Objektiv, also kam ich zum Entschluss verschiedene Objektive heranzuziehen. Meine Nikon Df habe ich dann mehr oder weniger nur mit dazu genommen um am Ende zu sehen, auf welchen Qualitätsniveau sich die Olympus befindet.

Ich habe die OM-D E-M5 MARK II mit mehreren Objektiven bis an ihr Limit ausgereizt um für mich persönlich klar auf der Hand zu haben – was geht und was eben nicht geht. Mir ging es bei diesem Test nicht um die tollen Features die in der Olympus stecken sondern ausschließlich um das was am Ende raus kommt. Alles hat seine Vor- und Nachteile, die eierlegende Wollmilchsau gibt so oder so nicht – da kann ich euch beruhigen. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben, garantiert. Um zu den Objektiven zu kommen, die ich im Einsatz hatte – das war zum einen das 12-50mm M.Zuiko Kit Glas das bei der Kamera dabei war. Zusätzlich hatte ich noch das M.Zuiko 9-18mm und das hochgelobte 12-40mm 2.8 Objektiv aus der PRO Serie. Alles in allem sind das gut verarbeitete und sehr handliche Gläser zu einem erschwinglichen Preis mit geringem Gewicht.

Um einen direkten Qualitätstest zu machen habe ich keinen Siemensstern oder irgendwelche Stilleben fotografiert. Ich bin raus, um alles unter realen Bedingungen zu testen – denn darauf kommt es ja letztendlich an. Hierfür bin ich an einen Ort, der viel Mischlicht und Details mit sich bringt und habe dort mein Stativ aufgestellt. Ihr seht hier vier Aufnahmen, die alle samt mit der gleichen Brennweite, der selben Blendenöffnung, der gleichen Verschlusszeit und der der identischen Filmempfindlichkeit (ASA/ISO) aufgenommen wurden, der Weißabgleich stand bei allen Aufnahmen auf AUTO WB. Das waren jeweils 12mm (entsprechen 24mm Kleinbild) an der Olympus OM-D E-M5 MarkII mit einer Sekunde Belichtungszeit, bei einer Blende von 5,6 und 200 ASA/ISO – an der Nikon Vollformat habe ich mein 17-35mm auf 24mm justiert, um eben genau den gleichen Bildausschnitt zu erreichen.

Alle Fotos im direkten Vergleich für den Gesamteindruck.

Alle Fotos im direkten Vergleich für den Gesamteindruck.

Wie man sieht, so schlecht sehen die Bilder im direkten Vergleich, vom Gesamtbild gar nicht aus. Wie ich finde, hebt sich die Nikon Df hier aber schon sichtbar ab. Das Erscheinungsbild ist dann doch irgendwie ein ganz ein anderes. Um es aber bis auf die Spitze zu treiben, schaue ich mir Bilder generell immer in der 100% Ansicht an. Ich will ja schließlich sehen was ich da wirklich habe und was nicht. Für mich waren in diesem Fall die Lichter/Lampen/Laternen von oberster Priorität – und dann kommt er auch schon, der Supergau – der der spiegellosen Systemkamera von Olympus das Genick gebrochen hat.

Flecken-Christian-Ringer

Jedes der montierten Objektive haut einem Blendflecken ins Bild, das einem fast schon der Spaß vergehen könnte. Selbst das Objektiv der PRO Serie bekommt diese häßlichen Flecken nicht in den Griff. Zugegeben – es ist nicht ganz so schlimm wie bei den anderen M.Zuiko Gläsern aber dafür, dass es an die 1000€ kostet muss ich sagen habe ich mir mehr erwartet.

Was mich persönlich aber total enttäuscht hat, das sind diese wirklich seltsamen Abrisse die direkt um die Lichtquelle zu sehen sind. So etwas habe ich ehrlich gesagt noch nie gesehen. Anfangs dachte ich es kommt vom günstigen Kit Objektiv, das es einfach minderwertig ist – deshalb auch der Test mit anderen Objektiven, von günstig bis teuer. Aber egal welches Glas man dran hat, diese seltsamen Erscheinungen sind definitiv in jedem Bild! Nur nicht bei einem – beim Bild mit der Nikon Df und dem 17-35mm Objektiv. Beachtet auch rein Spaßeshalber mal das Plakat an der Wand, oder die Kante der Hausmauer – upsss.

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Ich denke anhand der Detail Ausschnitte kann man die Unterschiede wahrlich erkennen. Mag sein, dass es jammern auf hohem Niveau ist – aber ganz ehrlich, für mich geht das gar nicht! Ich kann mich damit einfach nicht anfreunden, zumal ich es ja bei der Aufnahme im Hinterkopf hätte wie die Lichtquellen am Ende aussehen. Man stelle sich vor, man ist an einem wundervollen Ort, das Licht ist grandios und die Sonne oder eine andere Lichtquelle strahlt Dir in die Linse – ein unwiederbringlicher Moment und Du weißt genau – das Foto ist qualitativ einfach nur Schrott, um es etwas übertrieben auszudrücken. Sicherlich sehen das die wenigsten und für den ganz normalen Hausgebrauch ist das sicherlich alles mehr als nur ausreichend! Aber hey, ich will qualitativ hochwertige Files aus meiner Kamera bekommen. Files die eine wunderbare Bildqualität wiedergeben, Bilder über die sich Agenturen etc. freuen wenn sie die Daten in Printprodukten oder egal was verarbeiten. Und genau aus diesen Gründen ist eines für mich klar – in meinen Fotorucksack ist nur Platz für meine Nikon Df. Eine weitere Gespielin ohne Spiegel hat da nichts zu suchen. Das wäre für mich so, als würde ich von einem Rennpferd auf einen Esel steigen. Und für eine „immer dabei“ – Allround Kamera muss ich ehrlich sagen – ist mir der Preis von über 2000€ inkl. PRO Objektiv viel zu hoch. Da tut es dann eine kleine digitale Hosentaschenkamera für 200/300€ genauso.

Viele Grüße, Christian Ringer


Ist doch alles Photoshop

Wie oft hört oder liest man es – das ist doch eh nur Photoshop – Fake Bild – Langzeitbelichtung und Photoshop – geshoptes Bild – so etwas geht nur mit Photoshop. Der ein oder andere kennt diese Kommentare unter seinen eigenen Bildern oder hat vielleicht selbst schon einmal einen solchen Kommentar unter ein Bild eines Fotokünstlers gesetzt. Stimmt´s?

Ich persönlich bin nun mittlerweile seit etwa 13 Jahren in der Branche unterwegs, ich kann euch sagen – ich habe solche Kommentare oder Anmerkungen schon oft unter meinen Fotos gelesen. Wenn ich sehe, dass jemand mein Bild mit „Fake Foto“ oder „ist doch Photoshop“ kommentiert frage ich mich ehrlich gesagt – warum schreibt das jemand? Fehlt es demjenigen an Vorstellungskraft, dass man hochwertige Fotografien mit einer Kamera anfertigt? Glaubt der Bildbetrachter nicht, dass es an jenem Tag und vor Ort eine solche Lichtstimmung gab? Scheinbar nicht.

Die Frage ist – warum glaubt er es nicht? Warum kann sich der Betrachter einfach nicht vorstellen, dass es z.B. gestern zum Sonnenaufgang glutrote Wolken am Himmel zu sehen gab? Dafür gibt es meiner Meinung nach nur drei Antworten, entweder war derjenige früh morgens um vier Uhr einfach noch in seinem warmen Bett gelegen und hat geschlafen, oder er war zur gleichen Zeit draußen aber einfach ganz wo anders, oder derjenige war bereits in der Arbeit oder anderweitig verhindert und hatte dabei keine Möglichkeit durch´s Fenster nach draußen zu sehen. Andere Möglichkeiten fallen mir da ehrlich gesagt nicht ein. Fast die gleichen Gründe fallen mir auch ein, wenn man mir z.B. einen absolut drastischen Sonnenuntergang nicht abkaufen will. Die meisten sind zu dieser Uhrzeit oft noch in der Arbeit – vor allem in den Wintermonaten wo die Tage recht kurz sind, oder schlenkern gerade mit ihrem Einkaufswagen durch den Supermarkt, oder sitzen schon zu Hause vor der Glotze und kucken stur gerade aus auf die Mattscheibe – aber nicht durch´s Fenster nach draußen, oder gehen z.B. sportlichen Aktivitäten nach bei denen sie einfach keinen Blickkontakt nach draußen haben. Ganz ehrlich – das ist ja alles schön und gut und völlig in Ordnung, es soll doch jeder das tun was er für richtig hält oder was er tun muss. So ist das nun mal im Leben.

Aber Fakt ist – zu jenem Zeitpunkt als ich genau diese Aufnahme im Kasten hatte die jemand anzweifelt, war diese Person einfach nicht mit mir am selben Ort oder in unmittelbarer Nähe um das selbe Erlebnis mit mir zu teilen.

Lightroom-Screenshot-Christian-Ringer

Lightroom-Screenshot-Christian-Ringer (man beachte die Timeline ganz unten im Screenshot)

Das tut mir dann für diese Person wirklich leid, dass sie dieses oder jenes Naturschauspiel nicht mit erleben konnte aber Hey – man kann nicht überall sein. Da gehört immer und immer wieder eine ordentliche Portion Glück dazu, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein!

Es gibt aber noch ein weiteres Phänomen, warum Leute teilweise solche Photoshop Kommentare abgeben. Das sind zu Großteil Leute, die selbst gern fotografieren. Man muss sich das z.B. so vorstellen, SPONGEBOB und BATWOMAN sehen eine Postkarte mit einem Städtebild von einem schönen Sonnenuntergang in den von Straßenlaternen beleuchteten Gassen der Altstadt in SUNCITY. Rein zufällig sind SPONGEBOB und BATWOMAN auch gerade in „Suncity“ und machen dort Urlaub. Sie sind völlig begeistert von dem Bild und sagen sich – klasse, so ein Foto schießen wir heute auch noch für unser Fotoalbum! Sie suchen genau die Gasse, die sie auf der Postkarte gesehen haben und finden sie sogar und freuen sich wie sonst was. Der Tag geht langsam zu Ende und die Sonne wandert Richtung Horizont, die Laternen in den Gassen werden nach und nach gezündet und dimmen noch ganz schwach vor sich hin. Jetzt geht es ans Eingemachte, jetzt schießen wir unser Bild genau so wie auf der Postkarte!!! SPONGEBOB, der seine große teure Spiegelreflexkamera um den Hals hängen hat legt an, er schaut durch den Sucher: „hmmm, irgendwie ist das gar nicht so wie auf der Postkarte“. „Tatsache“ sagt BATWOMAN „auf der Postkarte waren irre viele Wölkchen drauf und bei uns ist keine einzige da, ist ja doof.“ BATWOMAN nimmt ebenfalls ihre Kamera, die sie locker und lässig am Handgelenk trägt und schaut auf ihr Display – drückt auf den Auslöser (AUTO ist ja eingestellt) der Blitz springt auf und zack ist das Bild im Kasten! Die Gasse, die mit ihren schönen dimmenden Laternen eine tolle Stimmung transportiert ist hell erleuchtet, zumindest die ersten drei bis vier Meter und danach ist alles nur noch kohlschwarz auf dem Bild. Seltsam… Da sagt der SPONGEBOB natürlich: das kannst Du hier nicht mit so einer kleinen billigen Kamera machen, da brauchst Du schon eine richtig gute Kamera die tolle Bilder machen kann – so eine wie meine, die kann das! Und dann geht es los… Die erste Aufnahme im AUTO Modus oder P Modus ist im Kasten – hmmm, zu dunkel. Da muss man länger belichten denkt er sich, also belichtet er länger – hmmm, verwackelt. Mist, ein Stativ bräuchte man jetzt – so wie die Profis! Da er keins hat legt er seine Kamera jetzt auf einen Kabelverteilerschrank, der hat eine schöne große Ablagefläche. Aber jetzt – denkt er sich und drückt wieder auf den Auslöser. Immer noch zu dunkel – man soll doch die Gasse schön sehen können, also muss ich wohl noch länger belichten. Also erneut die Belichtung nachlegen und wieder abdrücken – jetzt passt es und schaut super aus!!! Aber warum ist der Himmel so hell? Der ist ja ganz weiß!!! Wo ist die schöne Färbung vom Sonnenlicht das gerade so schön orangerot ist? Nicht da?!! Dann muss ich wohl doch kürzer belichten – aber dann ist ja die Gasse wieder so dunkel und düster! Irgendwas stimmt doch da nicht – SPONGEBOB und BATWOMAN schauen sich an und sagen – ganz klar, das ist doch eine Photoshop Postkarte – was sonst – das geht nur mit Photoshop!!!

Was ich euch damit sagen will ist – es sind Leute, die es einfach nicht hinbekommen Fotos so aufzunehmen wie sie sie irgendwo gesehen haben. Sie bekommen es einfach nicht hin die Lichtsituation so wie sie gerade ist einzufangen. Da kommen dann eben genau diese Zweifel auf, man hat doch eine tolle Kamera – warum sieht das bei dem so aus und bei mir nicht?! Da kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugehen, das muss am Computer nachbearbeitet/bearbeitet sein!

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Screenshot der originalen RAW und JPEG Files die sich auf der Speicherkarte befinden.

NEIN – das muss es eben nicht!!! Es gibt einige Tricks und Möglichkeiten, die man sich über Jahre hinweg durch reine Erfahrung angeeignet hat und einsetzt um eben genau in solchen Situationen genau diese atemberaubende Lichtstimmung konservieren zu können. Das geht nicht von null auf hundert oder von heut auf morgen. Das braucht seine Zeit, wie beim Wein oder Käse – der reift auch mit der Zeit! Der Garant für eine atemberaubende Aufnahme ist eine korrekte Belichtung die die Stimmung transportiert und eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein! Dann hat man es auch nicht nötig seine Fotos mit Photoshop aufzupimpen. Logischerweise öffne ich meine RAW Datei in Lightroom, um den File der auf meiner Karte gespeichert ist überhaupt sichtbar darstellen zu können – anders geht es ja auch gar nicht, irgendwie muss ich ja ran kommen. Aber was macht man danach schon großartig, wenn der RAW File schon astrein aussieht? In Photoshop importieren, verkleinern, nachschärfen und für´s WWW abspeichern.

Das ist alles keine Hexerei! Sondern einfach nur ein paar wichtige Dinge, die man vorab beim Fotografieren schon berücksichtigen oder anwenden muss um am Ende mit seinem Foto glücklich zu sein.

Abschließend möchte ich gerne noch sagen, Fake Bilder kreieren, bei denen man Blitze einbaut wo keine waren oder aus Tageslichtaufnahmen Nachtaufnahmen mit Polarlichthimmel macht, um die Leute zu blenden – das ist für mich Photoshoppen. Aber genau das ist nichts für mich, damit kann ich mich nicht identifizieren – damit würde ich mir in die eigene Tasche lügen. Solche Arten von „Bilder“ sollen mal andere machen, meins ist es nicht. Gutes und professionelles Composing hingegen finde ich manchmal richtig toll, ich schau es mir gern an und respektiere die mühsame Arbeit des Künstlers – ein Bild aus 15 Einzelbildern zu gestalten. Uli Staiger ist da z.B. ein wahnsinnig toller Künstler, seine Arbeiten haben nichts mit Fake zu tun. Es sind Illusionen die er in Photoshop erschaffen hat.

Warum habe ich euch nun diesen Blog Eintrag geschrieben? Das kann ich euch sagen: Weil es mir manchmal echt auf den Sender geht wenn ich diese haltlosen Photoshop Kommentare lese. In Zukunft werde ich nur noch auf diesen Blog verlinken wenn ich so etwas lese, vielleicht findet sich ja der oder andere dann in diesem Beitrag wieder!

Viele Grüße, Christian Ringer


Ausdauer in der Landschaftsfotografie

Eine der wichtigsten Disziplinen eines Landschaftsfotografen – Ausdauer und Geduld. Aus der Sicht eines professionellen Landschaftsfotografen ist die ganze Geschichte eher unspektakulär, da es für uns (in diesem Fall für mich) völlig selbstverständlich erscheint stundenlang auf das passende Licht – den richtigen Moment zu warten. Neulich war ich mal wieder unterwegs, ich hörte am Vorabend im Radio „Föhnlage am Alpenrand mit 18° bis 20° und Hochnebel“ und das im Spätherbst gegen Ende Oktober. Da klingelten natürlich die Alarmglocken! Da muss ich hin, da muss ich anwesend sein, das kann nur gut werden – wenn nicht sogar spektakulär.

Mein Motiv hatte ich bereits vor Augen, bevor ich überhaupt meine Sachen gepackt habe und los gefahren bin. Reine Anfahrtszeit waren 2 Stunden und 15 Minuten für 220km. Um alles Dingfest zu machen habe ich vorher noch mit meiner Smartphone App den Sonnenaufgang abgefragt um die Abfahrtszeit festzulegen. Wo die Sonne dort aufgeht wusste ich, da ich schon öfter an dieser Location war. Somit stand fest – Abfahrt 4:30 Uhr um eine Stunde vor Sonnenaufgang vor Ort die Kamera aufzubauen. Die Fahrt zum Sylvenstein verlief dann relativ planmäßig, der dichte Nebel auf der Autobahn hatte mich zeitlich ein wenig zurück geworfen. Das war aber nicht so schlimm denn ich hatte ja einen Puffer von etwas mehr als einer Stunde eingeplant.

Als ich dann langsam meinem Ziel näher kam traute ich meinen Augen nicht – der Himmel war glasklar, unzählige Sterne waren am Himmel zu sehen! Ich dachte mir nur eins: JACKPOT jetzt nur noch ein paar Nebelfelder über dem Sylvensteinspeicher und ich habe gewonnen. Also voller Vorfreude weiter, sind ja nur noch 40km bis zum Zielort aber wie es nun mal so ist kommt es meistens etwas anders als man denkt… Kurz vorm Ziel fuhr ich in eine wahnsinnig dichte Nebelsuppe, ich dachte mir noch immer: Okay, etwas viel Nebel. Aber ich wollte ja Nebel über dem Stausee, also alles gut. Am Ziel angekommen habe ich mich kurz umgezogen und warm eingepackt, der nasskalte Nebel zieht nämlich ordentlich an der eigenen Körperwärme und ich hatte echt keine Lust auf Frieren und dann ging es auch schon los. Hirnbirn (Stirnlampe) an und rein in den Wald, was habe ich gesehen? Nichts – alles war weiß! Das Licht war viel zu grell und der Nebel zu dicht, sodass ich im Endeffekt nur eine weiße Wand vor mir hatte. Also kurzer Prozess, Lampe aus und im Dunkeln weiter… Je länger man sich im Dunkeln ohne Lampe bewegt, umso mehr gewöhnt sich das Auge daran und dann sieht man auch im Dunkeln recht gut. OK, man sieht nicht wirklich alles aber es reicht – zumindest mir. Nachdem ich meinen kurzen, holprigen und rutschigen Aufstieg durch das Waldstück hinter mir hatte stand ich an meiner Location, es war der Steilhang am Sylvensteinspeicher. Von dort aus hat man einen traumhaften Ausblick auf die Berge, den Stausee mit seiner Brücke, und man ist relativ hoch oben um im Idealfall über der Nebeldecke zu sein. Als ich aber da war sah ich nix, null Komma null minus 500! Außer einer grauen Wand war nichts zu erkennen! NebelwandMein erster Gedanke – bitte nicht schon wieder… das hatten wir doch schon oft genug, sollte ich meinen Plan vielleicht doch über den Haufen werfen und rasch wo anders hin?! Ich hätte ja noch ein paar Locations die auch funktionieren (Sonnenstand usw.) aber ich blieb eisern und sagte mir NEIN ich bin jetzt hier und ich gehe volles Risiko ein. Wenn es dumm läuft stehe ich jetzt die nächsten 5 Stunden im Nebel, oder aber es reißt auf und ich habe ich das Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

So saß ich da, auf einem dieser Lawinenhölzer die dort im Hang fest verankert sind und wartete und wartete und wartete. Mittlerweile waren schon zwei Stunden vergangen, die ich im dichten Nebel verbracht habe. Ab und zu konnte man die Bäume im näheren Umfeld von etwa 10-15 Meter erkennen und zumindest die Kamera halbwegs ausrichten und positionieren. Kurz nachdem ich die Kamera justiert hatte traute ich meinen Augen nicht, innerhalb von Sekunden verschwand die dichte Nebeldecke – ich hatte eine glasklare Sicht auf die gegenüberliegenden Berge! Unfassbar! Aber es passte nicht, die untere Nebelschicht direkt über dem See war noch so hoch und dicht, dass man nichts erkennen konnte. „So ein Mist“ hat man da natürlich im Kopf während man bettelnd in die Landschaft schaut und hofft das sich der restliche Nebel auch noch verzieht. Tja – hoffen kann man ja, aber ich hatte natürlich das große Los gezogen das es noch schlimmer kam –  ein Schwall von rechts und alles war wieder dicht! Ganz fein… das kann doch jetzt echt nicht wahr sein?! Ist es aber und daran kann und werde ich auch nichts ändern können. So ist das nun mal in der Natur – es ist wie es ist und wenn es nicht sein soll, dann soll es eben nicht so sein. Oft genug habe ich solche Situationen schon erlebt und über die Jahre hinweg gelernt damit umzugehen. Es macht keinen Sinn sich über das Wetter aufzuregen oder deshalb schlechte Laune zu haben. Es wird schon seinen Grund haben, warum es gerade jetzt so ist wie es ist.

Wie ich eben schon sagte, ich weiß damit umzugehen und mir die oftmals langen Wartezeiten sinnvoll zu vertreiben. Also harrte ich weiter aus, dort oben auf dem Lawinenholz. Der Blick auf die Uhr sagte mir 9:15 Uhr, die Sonne ist also schon längst über den Horizont gekrochen und ist auf dem Weg bald über die Berge zu spitzen. Dann kann es ja nicht mehr lange dauern denn das kräftige Sonnenlicht presst den Nebel aus dem Kessel, in dem Sylvensteinspeicher-Nebelich mich gerade befinde. Kurz darauf war es dann auch so weit, durch den dichten Nebel konnte ich die Sonne wunderbar beobachten wie sie langsam über den Berg kam. Meine Blicke schweiften von der Sonne hinab ins Tal und wieder zurück und das permanent, um den Moment nicht zu verpassen wenn sich der Nebel löst. Alles im Blick, alles im Griff ich bin bereit – waren meine Gedanken! Plötzlich sah ich durch den Nebel die Brücke, dann die Brückenpfeiler und immer mehr und mehr… JA der Nebel löste sich, und das in einem Tempo mit dem man wirklich nicht gerechnet hätte. Das ganze Schauspiel dauerte nicht länger als drei oder vier Minuten und der Kessel war vom dichten Nebel befreit! Dieses kleine Zeitfenster konnte ich natürlich voll ausnutzen und auskosten da ich ja über vier Stunden auf genau diesen Moment gewartet habe. Das Resultat ist eine Aufnahme die man eben so nicht alle Tage zu Gesicht bekommt – und das freut mich ungemein! Denn genau SO wie es ist, so habe ich es mir vorgestellt und gewünscht – und ich hab es!

Für Außenstehende oder nicht ganz so ambitionierte Fotografen hat man in deren Augen oft nicht alle Tassen im Schrank wenn man stundenlang an einer Location ist und auf das Licht wartet, das man sich wünscht damit das Resultat so aussieht wie man es im Kopf hatte – bevor man überhaupt los gefahren ist. Ich habe kein Problem damit Stunden über Stunden an einem Ort zu verweilen um den passenden Moment abzuwarten. Manchmal hat man Glück und manchmal eben nicht, nichts kommt so wie man es plant – das Wetter lässt sich nun mal nicht beeinflussen – und das ist auch gut so! Es gehört eben immer eine ordentliche Portion Glück dazu!

In diesem Sinne wünsche ich euch – GUT LICHT!


Licht-Ballett des Nordens

Polarlicht, in Europa auch genannt Aurora Borealis, auf der Südhalbkugel unserer Erde genannt Aurora Australis. Ein Naturschauspiel mit Gänsehaut-Garantie. Um das Naturwunder, die Polarlichter sehen zu dürfen ist es zwingend erforderlich eine Reise an den Polarkreis zu starten, hier in Europa ist wohl für jedermann Nordnorwegen das nah gelegenste Ziel. Ich hatte das große Glück selbst mit eigenen Augen und all meinen Sinnen in Nordnorwegen auf den Lofoten genau dies zu erleben.
Ich kann euch sagen… Traumhaft, grandios, fesselnd und einzigartig in seiner Schönheit. Auf unserer Erde habe ich während meiner fotografischen Laufbahn wirklich schon einige sagenhafte Traumziele besucht
und abgelichtet aber ich kann mit reinem Gewissen versichern, das Sehen, Erleben und Fotografieren des Polarlichts stellt wohl alles in den Schatten.
Um die Aurora Borealis richtig zu fotografieren bedarf es vorab guter Vorbereitungen. Man darf nicht vergessen, man bewegt sich am Polarkreis. Hier ist es keine Seltenheit das die Temperaturen nachts ganz schnell minus -30° oder -50° erreichen, kommt dann vielleicht noch eine heftige Brise Wind dazu fühlt sich das gleich noch ein bisschen frischer an. Die Schwerpunkte liegen somit einmal bei der Kleidung, bei der Fotoausrüstung und dem Handling. Für meinen Polarlicht Trip habe ich mir wirklich nur High-End Bekleidung besorgt die für Temperaturen von bis zu -70° geeignet ist, man sollte unbedingt darauf achten das auch alles Winddicht ist. Es gibt wohl nichts schlimmeres als das Polarlicht zu sehen aber nicht fotografieren zu können weil einem die Kälte einen Strich durch die Rechnung macht. Zusätzlich zur warmen Kleidung gibt es noch kleine Hilfsmittel wie etwa beheizbare Einlegesohlen für Stiefel, Zehenwärmer, Taschenöfen oder aber sogar beheizbare Unterwäsche oder Handschuhe. Damit überlebt man ganz locker die Temperaturen und kann sich ausgiebig dem eigentlichen Vorhaben widmen, der Polarlicht Fotografie. Ich empfehle jedem sich vor Abreise einige Ersatzakkus für die Kamera mit in den Rucksack zu stecken und vor Ort immer in den Hosentaschen zu tragen, die Kälte leert die Akkus schneller als man sich vorstellen kann.Als kleinen Tip am Rande, hier würde ich ehrlich gesagt nicht sparen und lieber zu originalen Akkus greifen. Die halten das was sie versprechen und man erlebt keine böse Überraschung die der ein oder andere sicherlich schon einmal selbst gespürt hat. Was man unbedingt dabei haben muss um Polarlichter zu fotografieren ist ein Stativ, ein Fern-/ Kabelauslöser und wenn es denn möglich ist auch lichtstarke Objektive die eine Anfangsblende von 2,8 hergeben. Damit hat man schon – zusammen mit der Bekleidung zwei von vier wichtigen Dingen auf seiner Seite für eine erfolgreiche Reise.
Wie aber fotografiert man die Polarlichter? Wichtig ist das man sich nicht direkt in Städten oder an grell beleuchteten Orten aufhält um nach der Aurora Borealis Ausschau zu halten, Schmutzlicht verdirbt einem nämlich sehr schnell zum einen den Erfolg der Sichtung des Polarlichts und zum anderen den Erfolg einen einzigartigen Moment perfekt festzuhalten. Um diesen einzigartigen Moment aber nun perfekt festzuhalten sollte man mit seiner Kamera ein wenig vertraut sein. Von großem Vorteil ist es wenn man denn weiß wo die Grenzen im ISO/ASA Bereich seiner jeweiligen digitalen DSLR sind. Es ist von großer Bedeutung ob man mit nur 1600 ISO/ASA oder aber problemlos mit z.B. 12800 ISO/ASA rauschfrei fotografieren kann. Es ist so das sich das Polarlicht ständig bewegt, es schlängelt sich am Himmelszelt über einem hinweg, dreht sich auch schlagartig wieder in eine andere Richtung, ich würde sagen, ja-es tanzt am Himmel, das Polarlicht. Was ich damit sagen möchte ist, es bewegt sich und alles was sich bewegt und mit langen Verschlusszeiten fotografiert wird wirkt verschwommen und hat keine Struktur mehr. Somit ist es also ein riesiger Unterschied oder man eine Belichtungszeit von 3 oder 30 Sekunden gewählt hat um sein Foto akkurat zu belichten. Ich rechne einfach mal ein Beispiel vor, angenommen ich belichte für ein korrektes Histogramm 2 Sekunden mit 6400 ISO/ASA, so müsste ich bei einer Vorwahl von 400 ISO/ASA sage und schreibe 32 Sekunden lang belichten was zu Folge hätte das der Himmel wohl nur noch mit einem grünen Schleier überzogen wäre statt mit den schönen Formen, Farben und Strukturen der Aurora Borealis und gerade das ist ja das non plus Ultra, die Formen die das Auge am Himmelszelt wahr nimmt für sich und für die Ewigkeit auf den Speicherchip zu bannen. Welche Verschlusszeit nun letzt endlich die optimalste ist lässt sich hier und heute definitiv nicht festlegen da sich das Nordlicht immer anders bewegt und keinen festen Rhythmus hat. Mal flackert es wie das Holzfeuer im Kaminofen vor sich hin und ein anderes mal schießt es herunter wie der Sand in der Sanduhr. Es tanzt einfach wie es die Natur von sich gibt über uns hinweg. Es ist einfach gesagt, gigantisch!
Das vierte Element für einen Aurora Hunter ist ein Element das man in keiner Weise beeinflussen kann, das Wetter. Ein 6er im Lotto ist eine sternklare Nacht mit einer guten Aktivität des Sonnenwindes der die Polarlichter zu uns herunter feuert. In den Monaten von Ende September bis Ende März hat man die besten Chancen in den Genuss zu kommen das Polarlicht in Nordnorwegen zu sehen. Man kann aber keinen festen Zeitraum festlegen wann es denn am intensivsten oder am sichersten ist die Aurora Borealis zu Gesicht zu bekommen. Man muss also ein wenig Geduld aufbringen und etwas Zeit mitbringen. Eine Woche sprich fünf Netto Tage vor Ort sind das Minimum an Aufwand, noch besser wären 10 Tage vor Ort um das Polarlicht vielleicht nicht nur einmal sondern mehrmals erleben zu dürfen.
Manchmal tanzt das Nordlicht für mehrere Stunden Nacht für Nacht ununterbrochen am Himmel, ein anderes mal schneit es die ganze Nacht und ein anderes mal taucht es gerade mal für einen kurzen Zeitraum von etwa 10 Minuten auf Dann heißt es: gut vorbereitet und schussbereit mit seiner Kameraausrüstung vor Ort zu sein.